Banon, Käse (Provence, Frankreich)
Bild aus dem Cheesepedia-App-Katalog
g.U.NaturrindeZiegenmilch

Banon

Provence, Frankreich

Ein kleiner, zarter Ziegenrohmilchkäse aus den Alpes-de-Haute-Provence. Er wird in mit Eau-de-Vie getränkte Kastanienblätter gewickelt und mit Raffiabast verschnürt. Die runden Laibe wiegen 100–300 g und reifen nach dem Einwickeln mindestens 15 Tage.

Milch
Ziege
Textur
Weich
Intensität
Mittel
Ideal für
Käseplatte
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Was ist Banon?

Ein kleiner, zarter Ziegenrohmilchkäse aus den Alpes-de-Haute-Provence. Er wird in mit Eau-de-Vie getränkte Kastanienblätter gewickelt und mit Raffiabast verschnürt. Die runden Laibe wiegen 100–300 g und reifen nach dem Einwickeln mindestens 15 Tage. Die Blätter schaffen ein besonderes Mikroklima, das sowohl die Rinde als auch den Charakter des Käses prägt.

Geschmack, Aroma und Textur

Textur

Jung ist der Käse weich und cremig. Mit der Reife wird er unter der Blätterhülle zunehmend fließend und schließlich fast flüssig. Das Innere ist elfenbeinweiß. Die Kastanienblätter bilden eine natürliche, leicht klebrige braune Außenseite.

Aroma

Erdige Noten dominieren, begleitet von einem teilweise aus den Kastanienblättern stammenden Kräutercharakter. Milchige Noten sind deutlich vorhanden und zeigen einen markanten tierischen Unterton. Fruchtige Noten bleiben dezent, ein nennenswertes Raucharoma fehlt.

Geschmacksprofil

Cheesepedia-Geschmacksprofil

Salz4 / 10
Säure6 / 10
Süße4 / 10
Bitterkeit2 / 10
Umami4 / 10

Die Werte unten sind das strukturierte Basisprofil aus der Cheesepedia-App. Dein persönlicher Match wird separat anhand deines eigenen Geschmacksprofils berechnet.

So genießt du ihn

  1. 01

    Wird im Ganzen auf Käseplatten mit Feigen oder Honig serviert.

  2. 02

    Auf rustikalem Brot oder Crackern verstreichen.

  3. 03

    Wird als weicher Kern für warme Ziegenkäsegerichte verwendet.

Was passt zu Banon?

Klassische Begleiter aus dem Cheesepedia-Katalog.

  • Grissini
  • Vollkorncracker
  • Buttercracker
  • Sesam-Cracker
  • Gesalzener Cracker

Geschichte und Herkunft

Der Käse ist nach dem Dorf Banon in den Alpes-de-Haute-Provence benannt. Die Käseherstellung besitzt dort eine jahrhundertealte Tradition; das Einwickeln in Kastanienblätter diente im warmen provenzalischen Klima früher als praktische Konservierungsmethode. Seit Jahrhunderten wird der Käse in regionaler Literatur und in Kochbüchern erwähnt. Seit 2003 besitzt er g.U.-Status.

Lagern und Servieren

  • Im Kühlschrank aufbewahren, in Käsepapier oder Pergamentpapier eingewickelt.
  • Flugreisen: Für kurze Reisen geeignet, wenn der Käse versiegelt und kühl gelagert wird.

Quellen und Methodik

Diese Seite nutzt denselben kuratierten Datensatz wie die Cheesepedia-App. Angaben zu Herstellungsweise und Schutzstatus liefern Kontext; sie bedeuten nicht, dass die genannten Stellen Cheesepedia empfehlen.

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